Angebote zu "Fahne" (8 Treffer)

Kategorien

Shops

FC Augsburg Fahne 150x250cm
29,95 € *
ggf. zzgl. Versand

Die Vereinsfahne des FC Augsburg ist ein echtes Multitalent. Sie kann sowohl als Wanddekoration im heimischen Zimmer genutzt werden, als auch stolz bei Spielen deines Lieblingsvereins im Stadion geschwenkt werden.Produktdetails:Fahne des FC AugsburgGr4

Anbieter: Rakuten
Stand: 07.12.2019
Zum Angebot
111 Gründe, den FC Augsburg zu lieben
10,30 € *
zzgl. 3,00 € Versand

Es ist wahrlich kein Geheimnis, dass der FCA seit jeher die Treue seiner Fans gerne auf die Probe stellt. Immer in dem festen Wissen, dass die Jagd nun mal schöner ist als der Fang, hat der Augsburger Klub nämlich satte hundert Jahre verstreichen lassen, bis das Licht der Bundesliga-Sonne endlich über der Stadt am Lech aufging. So viel Leidensfähigkeit ist selten und das zu allem Übel auch noch im übermächtigen Schatten der Dusel-Bayern, die gnadenlos alles an sich reißen, was im Freistaat eine Fahne tragen kann. Die Augsburger Väter und Söhne – nicht zu vergessen die Mütter und Töchter – haben also reichlich Herzblut, Tränen und unterklassiges Bier vergossen und fahren nun endlich die Ernte ganzer Generationen ein. Das Schöne daran: Wir haben den Boden, auf dem wir bleiben, quasi selbst verlegt, und die langen, langen Jahre des ausbleibenden Erfolgs haben die Fans zusammengeschweißt wie seinerzeit der Wein die Römer und das Geld die Fugger. Die vielen denkwürdigen Episoden mit allerlei schillernden Protagonisten – von Helmut Haller bis Ernst Middendorp – sind hierbei keine aufpolierten Marketinganekdoten, sondern tatsächlich noch mündliche Überlieferung. EINIGE GRÜNDE Weil man sich in Augsburg drei Vereinsfarben leistet. Weil der FCA das erste Derby in der Allianz Arena gewann. Weil Nottingham Forest über den Umweg Augsburg den Landesmeisterpokal gewann. Weil es beim FCA schon in den 1950ern wild zuging. Weil man sich in den Jahren 2000–2002 fühlte wie Tom Sawyer und Huckleberry Finn. Weil selbst Telefonterror einen echten FCA-Fan nicht erschüttern kann. Weil der FCA kein Maskottchen hat. Weil sich der FCA für 20 Jungfrauen freikaufen kann. Weil einer der größten Handballer aus Augsburg kommt. Weil sogar Jimmy Hartwig als Trainer ran durfte. Weil beim FCA die Spieler mit weißen Tigern posieren. Weil das Ausbüxen eines Glücksschweines den Aufstieg in die 2. Bundesliga verhinderte. Weil wir 31 Jahre auf das Tor des Monats warten mussten. Weil der FCA einmal Deutscher Meister war. Weil wir sogar bei der WM 1954 dabei waren. Weil Augsburg einen Feiertag mehr hat als Restdeutschland. Weil die SGL Arena die deutsche Anfield Road ist. Weil beim FCA sogar Kevin Kurányi beim Probetraining durchfiel. Weil Waldi Hartmann in Augsburg eine Kneipe hatte. Weil der FCA auf der ewigen Bundesligatabelle immer höher klettert.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 07.12.2019
Zum Angebot
111 Gründe, den FC Augsburg zu lieben
13,90 CHF *
zzgl. 3,50 CHF Versand

Es ist wahrlich kein Geheimnis, dass der FCA seit jeher die Treue seiner Fans gerne auf die Probe stellt. Immer in dem festen Wissen, dass die Jagd nun mal schöner ist als der Fang, hat der Augsburger Klub nämlich satte hundert Jahre verstreichen lassen, bis das Licht der Bundesliga-Sonne endlich über der Stadt am Lech aufging. So viel Leidensfähigkeit ist selten und das zu allem Übel auch noch im übermächtigen Schatten der Dusel-Bayern, die gnadenlos alles an sich reissen, was im Freistaat eine Fahne tragen kann. Die Augsburger Väter und Söhne – nicht zu vergessen die Mütter und Töchter – haben also reichlich Herzblut, Tränen und unterklassiges Bier vergossen und fahren nun endlich die Ernte ganzer Generationen ein. Das Schöne daran: Wir haben den Boden, auf dem wir bleiben, quasi selbst verlegt, und die langen, langen Jahre des ausbleibenden Erfolgs haben die Fans zusammengeschweisst wie seinerzeit der Wein die Römer und das Geld die Fugger. Die vielen denkwürdigen Episoden mit allerlei schillernden Protagonisten – von Helmut Haller bis Ernst Middendorp – sind hierbei keine aufpolierten Marketinganekdoten, sondern tatsächlich noch mündliche Überlieferung. EINIGE GRÜNDE Weil man sich in Augsburg drei Vereinsfarben leistet. Weil der FCA das erste Derby in der Allianz Arena gewann. Weil Nottingham Forest über den Umweg Augsburg den Landesmeisterpokal gewann. Weil es beim FCA schon in den 1950ern wild zuging. Weil man sich in den Jahren 2000–2002 fühlte wie Tom Sawyer und Huckleberry Finn. Weil selbst Telefonterror einen echten FCA-Fan nicht erschüttern kann. Weil der FCA kein Maskottchen hat. Weil sich der FCA für 20 Jungfrauen freikaufen kann. Weil einer der grössten Handballer aus Augsburg kommt. Weil sogar Jimmy Hartwig als Trainer ran durfte. Weil beim FCA die Spieler mit weissen Tigern posieren. Weil das Ausbüxen eines Glücksschweines den Aufstieg in die 2. Bundesliga verhinderte. Weil wir 31 Jahre auf das Tor des Monats warten mussten. Weil der FCA einmal Deutscher Meister war. Weil wir sogar bei der WM 1954 dabei waren. Weil Augsburg einen Feiertag mehr hat als Restdeutschland. Weil die SGL Arena die deutsche Anfield Road ist. Weil beim FCA sogar Kevin Kurányi beim Probetraining durchfiel. Weil Waldi Hartmann in Augsburg eine Kneipe hatte. Weil der FCA auf der ewigen Bundesligatabelle immer höher klettert.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 07.12.2019
Zum Angebot
111 Gründe, den FC Augsburg zu lieben
10,30 € *
ggf. zzgl. Versand

Es ist wahrlich kein Geheimnis, dass der FCA seit jeher die Treue seiner Fans gerne auf die Probe stellt. Immer in dem festen Wissen, dass die Jagd nun mal schöner ist als der Fang, hat der Augsburger Klub nämlich satte hundert Jahre verstreichen lassen, bis das Licht der Bundesliga-Sonne endlich über der Stadt am Lech aufging.So viel Leidensfähigkeit ist selten und das zu allem Übel auch noch im übermächtigen Schatten der Dusel-Bayern, die gnadenlos alles an sich reißen, was im Freistaat eine Fahne tragen kann. Die Augsburger Väter und Söhne - nicht zu vergessen die Mütter und Töchter - haben also reichlich Herzblut, Tränen und unterklassiges Bier vergossen und fahren nun endlich die Ernte ganzer Generationen ein.Das Schöne daran: Wir haben den Boden, auf dem wir bleiben, quasi selbst verlegt, und die langen, langen Jahre des ausbleibenden Erfolgs haben die Fans zusammengeschweißt wie seinerzeit der Wein die Römer und das Geld die Fugger. Die vielen denkwürdigen Episoden mitallerlei schillernden Protagonisten - von Helmut Haller bis Ernst Middendorp - sind hierbei keine aufpolierten Marketinganekdoten, sondern tatsächlich noch mündliche Überlieferung.EINIGE GRÜNDEWeil man sich in Augsburg drei Vereinsfarben leistet. Weil der FCA das erste Derby in der Allianz Arena gewann. Weil Nottingham Forest über den Umweg Augsburg den Landesmeisterpokal gewann. Weil es beim FCA schon in den 1950ern wild zuging. Weil man sich in den Jahren 2000-2002 fühlte wie Tom Sawyer und Huckleberry Finn. Weil selbst Telefonterror einen echten FCA-Fan nicht erschüttern kann. Weil der FCA kein Maskottchen hat. Weil sich der FCA für 20 Jungfrauen freikaufen kann. Weil einer der größten Handballer aus Augsburg kommt. Weil sogar Jimmy Hartwig als Trainer ran durfte. Weil beim FCA die Spieler mit weißen Tigern posieren. Weil das Ausbüxen eines Glücksschweines den Aufstieg in die 2. Bundesliga verhinderte. Weil wir 31 Jahre auf das Tor des Monats warten mussten. Weil der FCA einmal Deutscher Meister war. Weil wir sogar bei der WM 1954 dabei waren. Weil Augsburg einen Feiertag mehr hat als Restdeutschland. Weil die SGL Arena die deutsche Anfield Road ist. Weil beim FCA sogar Kevin Kurányi beim Probetraining durchfiel. Weil Waldi Hartmann in Augsburg eine Kneipe hatte. Weil der FCA auf der ewigen Bundesligatabelle immer höher klettert.

Anbieter: buecher
Stand: 07.12.2019
Zum Angebot
111 Gründe, den FC Augsburg zu lieben
9,95 € *
ggf. zzgl. Versand

Es ist wahrlich kein Geheimnis, dass der FCA seit jeher die Treue seiner Fans gerne auf die Probe stellt. Immer in dem festen Wissen, dass die Jagd nun mal schöner ist als der Fang, hat der Augsburger Klub nämlich satte hundert Jahre verstreichen lassen, bis das Licht der Bundesliga-Sonne endlich über der Stadt am Lech aufging.So viel Leidensfähigkeit ist selten und das zu allem Übel auch noch im übermächtigen Schatten der Dusel-Bayern, die gnadenlos alles an sich reißen, was im Freistaat eine Fahne tragen kann. Die Augsburger Väter und Söhne - nicht zu vergessen die Mütter und Töchter - haben also reichlich Herzblut, Tränen und unterklassiges Bier vergossen und fahren nun endlich die Ernte ganzer Generationen ein.Das Schöne daran: Wir haben den Boden, auf dem wir bleiben, quasi selbst verlegt, und die langen, langen Jahre des ausbleibenden Erfolgs haben die Fans zusammengeschweißt wie seinerzeit der Wein die Römer und das Geld die Fugger. Die vielen denkwürdigen Episoden mitallerlei schillernden Protagonisten - von Helmut Haller bis Ernst Middendorp - sind hierbei keine aufpolierten Marketinganekdoten, sondern tatsächlich noch mündliche Überlieferung.EINIGE GRÜNDEWeil man sich in Augsburg drei Vereinsfarben leistet. Weil der FCA das erste Derby in der Allianz Arena gewann. Weil Nottingham Forest über den Umweg Augsburg den Landesmeisterpokal gewann. Weil es beim FCA schon in den 1950ern wild zuging. Weil man sich in den Jahren 2000-2002 fühlte wie Tom Sawyer und Huckleberry Finn. Weil selbst Telefonterror einen echten FCA-Fan nicht erschüttern kann. Weil der FCA kein Maskottchen hat. Weil sich der FCA für 20 Jungfrauen freikaufen kann. Weil einer der größten Handballer aus Augsburg kommt. Weil sogar Jimmy Hartwig als Trainer ran durfte. Weil beim FCA die Spieler mit weißen Tigern posieren. Weil das Ausbüxen eines Glücksschweines den Aufstieg in die 2. Bundesliga verhinderte. Weil wir 31 Jahre auf das Tor des Monats warten mussten. Weil der FCA einmal Deutscher Meister war. Weil wir sogar bei der WM 1954 dabei waren. Weil Augsburg einen Feiertag mehr hat als Restdeutschland. Weil die SGL Arena die deutsche Anfield Road ist. Weil beim FCA sogar Kevin Kurányi beim Probetraining durchfiel. Weil Waldi Hartmann in Augsburg eine Kneipe hatte. Weil der FCA auf der ewigen Bundesligatabelle immer höher klettert.

Anbieter: buecher
Stand: 07.12.2019
Zum Angebot
Der Dreißigjährige Krieg 1618-1648 Bd. 1. Das Heer
18,30 € *
ggf. zzgl. Versand

von Gustav Freytag. 200 Seiten mit 123 Illustrationen, Papeback, Band 1 von 3, Nachwort von Harald und Werner Rockstuhl. Wortgetreue Transkription. Reprint von 1924 Inhalt: Rückblick auf die Endergebnisse des 16. Jahrhunderts. Größere Ausbildung der Einzelnen. Mängel der protestantischen Bildung. Die Erhebung des Katholizismus. Gegensatz der romantischen und deutschen Art. Politische Schwäche des Protestantismus. ?Die Habsburger. Das Mißbehagen im Volke. Das Heer Stärke der Heere. Kosten. Art der Kriegführung. Der politische Verlauf des Krieges. Einrichtung der Heere: Fußvolk, Reiterei, Artillerie. Die Schlacht. Die Würden: Hauptmann, Fähndrich und Fahne, Unteroffizier. Sold. Kriegszucht. Strafen. Der Troß und seine Ordnung. Schilderung des Soldatenlebens vor dem Kriege durch Adam Junghans. Soldatenleben und Sitten. Gemisch der Nationen. Das Lager, Spiel, Üppigkeit, Mangel. Aberglaube. Laster. Lagersprache. Kartell. Gefangenschaft. Beute. Parteigänger und Spione. Marodeure. Erpressungen. AUS DEM VORWORT: Das Jahr 1600 fand ein Volk, das in den letzten hundert Jahren eine ungeheure Wandlung durchgemacht hatte. Überall ist der Fortschritt zu erkennen. Man vergleiche ein ernstes Buch von 1499 und 1599. Das erstere in schlechtem Latein geschrieben, dürftig der Wortvorrat, schwerfällig die Darstellung, nicht leicht verständig der Sinn. Von selbständigen Geist, von eigener Überzeugung nur wenig Spur. Um alte Schulphasen, deren Bedeutung erst durch genaueres Erforschen ihrer allmählichen Entwicklung klar wird, übt sich der Scharfsinn im unnützen Unterscheiden von Nebensachen; es ist ein greisenhaftes Wesen, fast wie in dem absterbenden Altertum. Wohl gibt es Ausnahmen, aber sie sind sehr selten. Selbst das Latein der älteren Humanisten erinnert an die spitzfindige Blödheit der Mönchssprache ebenso sehr als an die kunstvollen Redewendungen antiker Rhetoren. Von den wenigen, welche für das Volk Deutsch schreiben, wird am liebsten die Torheit der Menschen geschildert, die Fehler der Stände, belehrend oder in Beispielen, selbst bei Sebastian Brant langsam, einförmig. Einmal überrascht in der Theologie das Aufleuchten einer tiefsinnigen Beschaulichkeit von erhabenster Größe, aber sie ist eine Art Geheimlehre für die trostbedürftigen Seelen im Zwange des Klosters. Wohl ist es Philosophie, aber noch getrennt vom Leben.Ein Jahrhundert später erkennt man auch in dem mittelmäßigen Schriftsteller eine selbständige Persönlichkeit. Der Verfasser ist gewöhnt, über den Glauben und das Erdenleben nachzudenken, er versteht seine Empfindungen, auch leise Bewegungen der Seele darzustellen, er kämpft für eine eigene Überzeugung, er ist in Glauben und Wissen, in Liebe und Haß eine Individualität geworden. Noch bleibt auch er regelmäßig an das Gemeingültige gebunden. Ängstlich ist der Theologe bemüht, sich orthodox zu erweisen, mehr als billig eignet sich der Schriftsteller die Arbeiten seiner Vorgänger zu, noch hat das Urteil, die Gelehrsamkeit und Bildung für unsere Empfindung viel Eintöniges. Aber daneben erscheint überall Eigentümliches, fast immer ein kräftiger, rühriger Menschenverstand, in der Prosa ein eigener, oft origineller Stil. Drei Geschlechterfolgen haben für den Glauben gekämpft, viele einzelne sind für ihre Überzeugung in den Tod, Tausende in das Elend gegangen. Der Märtyrer ist nicht mehr ein unerhörtes Ding, eine Ungeheuerlichkeit, es gehört zum Wesen des Mannes, in den höchsten Fragen eigenes Urteil zu vertreten. Hundert Jahre früher waren es wenige starke Seelen, welche ihr selbständiges Leben gegen die gemeingültige Mittelmäßigkeit setzen durften, im Volke lebten die einzelnen vor sich hin, ohne gemeinsame Ideen, ohne Begeisterung; im festgeschlossenen Kreise der Genossen seinen Vorteil suchten, sich gegen unleidlichen Druck auflehnen, das war der Inhalt ihrer Kämpfe gewesen. Jetzt aber ist in die Nation der Enthusiasmus gekommen, der einzelne empfindet sich in engem Zusammenhange mit Millionen, er wird getragen durch die Beistimmung aller Gleichgesinnten, er handelt und leidet für eine Idee. - Soviel größer waren die Menschen geworden, zunächst in den protestantischen Landschaften; doch auch den katholischen war ein Teil dieses Segens gekommen. Aber jede höhere Entwicklung erzeugt auch neue Verbildungen; das Kind ist frei von mancher Krankheit, welche den Leib des Jünglings durchschüttert. Der Protestantismus, der so Großes im Volke getan, war noch lange nicht in seinen letzten Endzielen entwickelt. Er forderte unablässige innere Tätigkeit des einzelnen Menschen, er drängte überall zu freier Selbstbestimmung, und doch konnte er sich noch nicht über den unleidlichsten Grundzug der alten Kirche erheben. Auch er wollte noch den Glauben seiner Angehörigen beherrschen und jede abweichende Überzeugung als Ketzerei verfolgen. Luthers Riesennatur hatte die eifrigen Geister zusammengehalten, er selbst hatte vorhergesagt, daß sie nach seinem Tode nicht fest bleiben würden. Er kannte seine treuen Gehilfen genau, ihre Schwächen, den Drang nach eigenen Wegen. Melanchthon, fest in seiner Wissenschaft und in den Störungen, welche das Tagesleben brachte, aber befangen und unsicher in großen Geschäften, vermochte den Feuergeist der Entschlossenen nicht zu beherrschen. Auf jenem Reichstage, der zu Augsburg 1547 begann, hatte der siegreiche Kaiser in seiner Weise auch den Streit der Kirchen einzufrieden gesucht, er hatte eine vorläufige Feststellung der Glaubenssätze, das Interim, den geschlagenen Protestanten aufgedrängt. Vom Standpunkt der Katholiken mit äußester Duldsamkeit, die nur erträglich war, weil sie allmählich zur alten Kirche zurückführen sollte, vom Standpunkt der eifrigen Protestanten mit unerträglicher Tyrannei, der auch da zu widerstehen war, wo sie über solche Kirchenfragen entschied, welche selbst Luther für unwesentlich, für Adiaphora gehalten hatte. Gegen diesen Zwang erhoben sich überall die geistigen Führer der Gegenpartei. Hunderte von Predigern ließen sich aus ihrem Amte treiben und pilgerten am Stecken ins Elend, mehr als einer fiel als Opfer der wütenden Reaktion. Es war die Heldenzeit des protestantischen Glaubens, ein großer Anblick noch für uns; einfache Prediger, Väter mit Weib und Kind, welche für eine männliche Überzeugung leiden; sie haben, so hoffen wir, die Opferfähigkeit in Deutschland für alle Zeiten in die Seele des Volkes gelegt. Bald sollten ihnen Tausende von Laien nachfolgen. ... (Gustav Freytag)

Anbieter: buecher
Stand: 07.12.2019
Zum Angebot
Der Dreißigjährige Krieg 1618-1648 Bd. 1. Das Heer
17,80 € *
ggf. zzgl. Versand

von Gustav Freytag. 200 Seiten mit 123 Illustrationen, Papeback, Band 1 von 3, Nachwort von Harald und Werner Rockstuhl. Wortgetreue Transkription. Reprint von 1924 Inhalt: Rückblick auf die Endergebnisse des 16. Jahrhunderts. Größere Ausbildung der Einzelnen. Mängel der protestantischen Bildung. Die Erhebung des Katholizismus. Gegensatz der romantischen und deutschen Art. Politische Schwäche des Protestantismus. ?Die Habsburger. Das Mißbehagen im Volke. Das Heer Stärke der Heere. Kosten. Art der Kriegführung. Der politische Verlauf des Krieges. Einrichtung der Heere: Fußvolk, Reiterei, Artillerie. Die Schlacht. Die Würden: Hauptmann, Fähndrich und Fahne, Unteroffizier. Sold. Kriegszucht. Strafen. Der Troß und seine Ordnung. Schilderung des Soldatenlebens vor dem Kriege durch Adam Junghans. Soldatenleben und Sitten. Gemisch der Nationen. Das Lager, Spiel, Üppigkeit, Mangel. Aberglaube. Laster. Lagersprache. Kartell. Gefangenschaft. Beute. Parteigänger und Spione. Marodeure. Erpressungen. AUS DEM VORWORT: Das Jahr 1600 fand ein Volk, das in den letzten hundert Jahren eine ungeheure Wandlung durchgemacht hatte. Überall ist der Fortschritt zu erkennen. Man vergleiche ein ernstes Buch von 1499 und 1599. Das erstere in schlechtem Latein geschrieben, dürftig der Wortvorrat, schwerfällig die Darstellung, nicht leicht verständig der Sinn. Von selbständigen Geist, von eigener Überzeugung nur wenig Spur. Um alte Schulphasen, deren Bedeutung erst durch genaueres Erforschen ihrer allmählichen Entwicklung klar wird, übt sich der Scharfsinn im unnützen Unterscheiden von Nebensachen; es ist ein greisenhaftes Wesen, fast wie in dem absterbenden Altertum. Wohl gibt es Ausnahmen, aber sie sind sehr selten. Selbst das Latein der älteren Humanisten erinnert an die spitzfindige Blödheit der Mönchssprache ebenso sehr als an die kunstvollen Redewendungen antiker Rhetoren. Von den wenigen, welche für das Volk Deutsch schreiben, wird am liebsten die Torheit der Menschen geschildert, die Fehler der Stände, belehrend oder in Beispielen, selbst bei Sebastian Brant langsam, einförmig. Einmal überrascht in der Theologie das Aufleuchten einer tiefsinnigen Beschaulichkeit von erhabenster Größe, aber sie ist eine Art Geheimlehre für die trostbedürftigen Seelen im Zwange des Klosters. Wohl ist es Philosophie, aber noch getrennt vom Leben.Ein Jahrhundert später erkennt man auch in dem mittelmäßigen Schriftsteller eine selbständige Persönlichkeit. Der Verfasser ist gewöhnt, über den Glauben und das Erdenleben nachzudenken, er versteht seine Empfindungen, auch leise Bewegungen der Seele darzustellen, er kämpft für eine eigene Überzeugung, er ist in Glauben und Wissen, in Liebe und Haß eine Individualität geworden. Noch bleibt auch er regelmäßig an das Gemeingültige gebunden. Ängstlich ist der Theologe bemüht, sich orthodox zu erweisen, mehr als billig eignet sich der Schriftsteller die Arbeiten seiner Vorgänger zu, noch hat das Urteil, die Gelehrsamkeit und Bildung für unsere Empfindung viel Eintöniges. Aber daneben erscheint überall Eigentümliches, fast immer ein kräftiger, rühriger Menschenverstand, in der Prosa ein eigener, oft origineller Stil. Drei Geschlechterfolgen haben für den Glauben gekämpft, viele einzelne sind für ihre Überzeugung in den Tod, Tausende in das Elend gegangen. Der Märtyrer ist nicht mehr ein unerhörtes Ding, eine Ungeheuerlichkeit, es gehört zum Wesen des Mannes, in den höchsten Fragen eigenes Urteil zu vertreten. Hundert Jahre früher waren es wenige starke Seelen, welche ihr selbständiges Leben gegen die gemeingültige Mittelmäßigkeit setzen durften, im Volke lebten die einzelnen vor sich hin, ohne gemeinsame Ideen, ohne Begeisterung; im festgeschlossenen Kreise der Genossen seinen Vorteil suchten, sich gegen unleidlichen Druck auflehnen, das war der Inhalt ihrer Kämpfe gewesen. Jetzt aber ist in die Nation der Enthusiasmus gekommen, der einzelne empfindet sich in engem Zusammenhange mit Millionen, er wird getragen durch die Beistimmung aller Gleichgesinnten, er handelt und leidet für eine Idee. - Soviel größer waren die Menschen geworden, zunächst in den protestantischen Landschaften; doch auch den katholischen war ein Teil dieses Segens gekommen. Aber jede höhere Entwicklung erzeugt auch neue Verbildungen; das Kind ist frei von mancher Krankheit, welche den Leib des Jünglings durchschüttert. Der Protestantismus, der so Großes im Volke getan, war noch lange nicht in seinen letzten Endzielen entwickelt. Er forderte unablässige innere Tätigkeit des einzelnen Menschen, er drängte überall zu freier Selbstbestimmung, und doch konnte er sich noch nicht über den unleidlichsten Grundzug der alten Kirche erheben. Auch er wollte noch den Glauben seiner Angehörigen beherrschen und jede abweichende Überzeugung als Ketzerei verfolgen. Luthers Riesennatur hatte die eifrigen Geister zusammengehalten, er selbst hatte vorhergesagt, daß sie nach seinem Tode nicht fest bleiben würden. Er kannte seine treuen Gehilfen genau, ihre Schwächen, den Drang nach eigenen Wegen. Melanchthon, fest in seiner Wissenschaft und in den Störungen, welche das Tagesleben brachte, aber befangen und unsicher in großen Geschäften, vermochte den Feuergeist der Entschlossenen nicht zu beherrschen. Auf jenem Reichstage, der zu Augsburg 1547 begann, hatte der siegreiche Kaiser in seiner Weise auch den Streit der Kirchen einzufrieden gesucht, er hatte eine vorläufige Feststellung der Glaubenssätze, das Interim, den geschlagenen Protestanten aufgedrängt. Vom Standpunkt der Katholiken mit äußester Duldsamkeit, die nur erträglich war, weil sie allmählich zur alten Kirche zurückführen sollte, vom Standpunkt der eifrigen Protestanten mit unerträglicher Tyrannei, der auch da zu widerstehen war, wo sie über solche Kirchenfragen entschied, welche selbst Luther für unwesentlich, für Adiaphora gehalten hatte. Gegen diesen Zwang erhoben sich überall die geistigen Führer der Gegenpartei. Hunderte von Predigern ließen sich aus ihrem Amte treiben und pilgerten am Stecken ins Elend, mehr als einer fiel als Opfer der wütenden Reaktion. Es war die Heldenzeit des protestantischen Glaubens, ein großer Anblick noch für uns; einfache Prediger, Väter mit Weib und Kind, welche für eine männliche Überzeugung leiden; sie haben, so hoffen wir, die Opferfähigkeit in Deutschland für alle Zeiten in die Seele des Volkes gelegt. Bald sollten ihnen Tausende von Laien nachfolgen. ... (Gustav Freytag)

Anbieter: buecher
Stand: 07.12.2019
Zum Angebot